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Mosambik:

Die Fahrrad-Taxis von Quelimane

In der Hafenstadt Quelimane gewährleisten tausende Radtaxis den öffentlichen Verkehr. Sie sind günstig und meistern selbst desolate Straßen, die für Autos unpassierbar sind. Fünf Radtaxifahrer erzählen über ihren Werdegang und ihr Leben zwischen Kunden und Schaglöchern.

Text und Fotos: Gerald Henzinger

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Alfandega Collazo ist 37 Jahre alt, er hat vier Kinder. Vor drei Jahren wurde er arbeitslos und machte sich als Rad-Taxifahrer selbstständig. 50 Metical, umgerechnet 1,20 Euro, nimmt er am Tag ein. Man kommt damit durch, meint er. Die Bescheidenheit der Leute hier scheint fast unheimlich.